Die Malschülerinnen von Jutta Pintaske präsentieren einen bunten Bilderreigen.
Jutte Pintaske, freischaffende Künstlerin aus Bonn, über ihre Arbeitsweise:
Farben, Formen, alle bildnerischen Elemente sind für mich ein Ausdruck lebendiger, universaler kosmischer Kräfte. Wir können als Menschen an diesen Energien teilhaben, indem wir uns mit ihnen in Resonanz bringen. Der Prozess des Entstehens und Gestal-tens ist von zentraler Bedeutung. Dabei greife ich auf alle möglichen Entdeckungen zurück, die sich aus vielfältigen Experimenten mit Farben, Formen, Strukturen und Li-nien ergeben. Der Zufall wird ebenso mit einbezogen wie der bewusste Eingriff. Das Ergebnis ist immer etwas Neues, etwas, das ich vorher noch nicht kannte oder wusste. In diesen künstlerischen Prozess einzutauchen ist eine Arbeit, an der mich immer wie-der das mysteriöse Erlebnis fasziniert, dass ich eigentlich nicht selbst handle und pla-ne, sondern einen Zustand erreiche, in dem sich die Dinge folgerichtig aus sich selbst heraus entwickeln. Ein Ort der Freiheit, an welchem wir die Möglichkeit haben, mit ei-nem sehr tiefgründigen Phänomen der Wechselwirkung von Geist und Materie in Be-rührung zu kommen.
Vita:
1955 geboren in Fröndenberg / Sauerland,
1974 – 78 Architektur-Studium, an der FH Dortmund,
1978 – 80 Hochschule für Bildende Künste in Braunschweig
(Schwerpunkt: experimentelle Umweltgestaltung),
1980 – 81 Institut für Waldorfpädagogik in Witten,
1981 – 84 Alanus-Hochschule für musische und bildende Künste in Alfter,
seit 1984 als freischaffende Künstlerin tätig (Kulturprojekte, Kurse und Workshops für Malerei, lllustration, Kunst am Bau, öffentliche und private Aufträge für farbige Raum-gestaltung),
seit 1990 Einzel- und Gruppenausstellungen