16. Koblenzer Mendelssohn-Tage
„Musik an der Grenze des Lebens“ ist der Titel eines Konzertes, das ein Originalprogramm aus Theresienstadt vom 17.06.1944 mit Werken von Felix Mendelssohn Bartholdy, Franz Schubert, Gustav Mahler, Viktor Ullmann und Hans Krása zusammenfasst. Das KZ Theresienstadt wurde dem Internationalen Roten Kreuz von den Nazis als „Vorzeigelager“ präsentiert. Hierzu gehörte, dass den Insassen kulturelle Betätigungen gestattet wurden. Krása, Ullmann und andere Komponisten schufen Werke, von denen einige im Ghetto aufgeführt, andere später wiederentdeckt wurden (10.9., 20 Uhr, Görreshaus, Koblenz).
„Übrigens gefall ich mir prächtig hier“, beschrieb Mendelssohn Bartholdy seine Zeit von 1833-35 in Düsseldorf als Generalmusikdirektor. Und so bietet das Konzert „Lutherische Musik im Katholischen Gottesdienst“ ein Originalprogramm vom 29.06.1834. Neben den Bach‘schen Kompositionen „Actus tragicus“ und „Du Hirte Israels, höre“ werden Werke anderer Komponisten zu hören sein (26.9., 19 Uhr, Basilika St. Kastor, Koblenz).
Außerdem vormerken: Mendelssohn in Leipzig – Neue Musik im Gewandhaus (1.10., 19.30 Uhr, Theater der Stadt Koblenz) und Mendelssohn in Berlin – Hauskonzert bei Mendelssohns (16.10., 20.00 Uhr, Görreshaus, Koblenz).
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