5. September, Galgenberg, Esch-sur-Alzette (LUX)
Die Metzgerfrage: „Darf es etwas mehr sein?“ Zum zehnten Festival Terres Rouges lautet die Antwort definitiv „Ja“. Weiß der Henker, wie man all die Bands an einem Tag unterbringen und dabei auch noch einen Headliner besonders herausheben will.
Bester Aspirant für diesen Ehrenplatz sind „The Rasmus“: Die Finnen haben nicht nur ihren Ohrwurm „In The Shadows“ im Gepäck, sondern bringen gleich eine Best-Of-Show auf die Bühne. Bei ihrem stilistischen Wandel von Raggae und Ska hin zu Dark-Rock sollte das nicht langweilig werden.
Gabriella Cilmi behauptet zwar, es sei „Nothing sweet about me“ (das „Nothing wird im Liedtitel allerdings unterschlagen), aber damit stellt sie ihr Licht doch unter den Scheffel. Ihr eingängiger Pop macht die junge Australierin zur richtigen Künstlerin für Sonnenscheinwetter (und damit zum genauen Gegenstück zu The Rasmus).
Stanfour haben ihre Nickelback- und 3 Doors Down-Platten genau gehört und eifern dem Stil dieser großen Vorbilder nach, ohne ihn zu imitieren. Rock zwischen Indie und Stadion.
Bei The Parlotones klingeln vielleicht noch nicht bei allen die Glocken, aber die Südafrikaner sin in ihrer Heimat die erfolgreichste Band der letzten Jahre. Hierzulande dürfte zumindest ihre Songs „Beautiful“ aus eine Werbung und „Come back as heroes“ durch die Verwendung beim ARD-WM-Studio bekannt sein.
Außerdem: Jennifer Rostock, Eternal Tango, die Atzen
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Verlosung: 3 mal 2 Karten, Betreff: Terres Rouges