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Mittelrhein Open Air

 

6. bis 8. August – Open-Air-Gelände, Kamp-Bornhofen


Vor zwei Jahren hat man mit der ersten Ausgabe des Mittelrhein Open Airs einen Versuchsballon steigen lassen – und die Mühen haben sich bewährt. Das neue Festival wurde vom Publikum angenommen, so dass man 2010 mit der zweiten Auflage an den Start gehen kann. Zwei Burgen (Liebenstein und Sterrenberg), zwei Bühnen, etwa 20 Bands. Konzept ist, dass man besonders jungen regionalen Bands eine Plattform bietet. Aber natürlich hat man auch zwei besondere Zugpferde engagieren können, die dem MOA die Aufmerksamkeit zusichern, die es verdient hat.
Die Emil Bulls lassen sich, wen wundert es, nicht präzise kategorisieren (eigentlich komisch: Alle Künstler sträuben sich dagegen, aber die Hörer wollen dann doch den ein oder anderen Hinweis haben): Groove, Punk, Funk, Skunk, ein wenig Metal, vocals mal tatsächlich gesungen, mal amtlich geschrien; rohe Gitarren, tiefe Bässe, wenn Bedarf auch etwas Elektronik – auf jeden Fall wird es laut und die Musik drängt zum Bewegen.
Blind sind irgendwo zwischen Lokalmatadoren und nationalem Act. Auf jeden Fall hat das Quartett schon vor zwei Jahren beim MOA gespielt. Mittlerweile sind die Andernacher aber landesweit unterwegs, so dass man in ihnen nicht mehr eine Lokalband sehen darf. Ist ja auch egal. Sie treten mit Dog Eat Dog oder den Donots auf und fallen auch beim Metal for Mercy-Festival nicht unangenehm auf. Also auch wieder: eher die harte Schiene, allerdings durchaus durchdacht, und nicht einfach nur geprügelt und geschrien, bis der kopf blau anläuft. 

www.mittelrhein-openair.de

 
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