13. bis 15. August – Plaidt
Das Pellenzer Open Air ist wahrscheinlich einer der wenigen Gründe, warum Plaidt auf der musikalischen Deutschlandkarte erscheint – dann aber mit einem ganz großen roten Punkt. Denn die mittlerweile 27. Auflage des Festivals zeigt erneut, dass man den Besuchern nicht die Coverbands bieten will, die auch bei Rhein in Flammen oder dem Deichstadtfest spielen. Vielmehr legt man wert auf eigenständige Bands, die entweder was Neues schaffen oder in ihrem Genre schon zu den Großen gehören.
Headliner des ersten Abends (Freitag, 22.00 Uhr) sind Nukular. Vorsicht: Es gibt auch eine Cover-Band aus Bayern mit diesem Namen, aber die Gruppe, die beim Pellenzer spielet, hat mit denen nichts zu tun (der Name bezieht sich übrigens auf einen Witz bei den Simpsons). „Unsere“ Nukular stammen aus dem Rhein-Main-Gebiet machen deutschsprachige Rockmusik. Nach Eigenaussage sind die Konzerte „intensive und beseelte Live-Messen, bei denen die Gemeinde regelmäßig mit der Wucht und der Spielfreude einer entsprungenen Abrisskolonne konfrontiert wird.“ Am Freitag spielen außerdem Anapolly (Rock/alternative/Indie; 20.30 Uhr) und die Gewinner des festivaleigenen Wettbewerbs (19.00 Uhr).
Haupttag ist natürlich der Samstag, und da kann man sozusagen zwei Headliner verbuchen. Über Götz Widmann muss man glaube ich nicht mehr viel sagen. Der „Godfather of Liedermaching“ wird hier wohl fast ein Heimspiel haben (20.00 Uhr). Im Anschluss spielen Cashma Hoody eine Mischung aus Dub, Rock und Reggae (22.00 Uhr). Während man also im ersten Teil des Abends den bissigen Texten Widmanns lauschen kann, werden danach wieder die alten Knochen geschüttelt und getanzt!
Alle Bands unter
http://pellenzer.schoenis.com