Loreley - 1. August, 19.00 Uhr
Sie sind zweifelsohne eine der erfolgreichsten und beliebtesten deutschen Bands: Pur werden von der Menge beliebt, und das über alle Altersgrenzen hinweg. Ihr legendäres Album „Seiltänzertraum“ war sage und schreibe 125 Wochen in den deutschen Albumcharts vertreten, alle darauf folgenden Alben (beginnend mit „Abenteuerland“) erreichten die Nummer 1 der Charts. Diese Position konnte sich auch der neue Langspieler „Wünsche“ wieder sichern.
Und für Viele ist dies das beste Album von PUR: „Die Jahre davor“, sagt Sänger Hartmut Engler, „war es meist so, dass [Keyboarder] Ingo [Reidl] die Songs geschrieben hat und ich immer wieder mal vorbeikam, um danach an den Texten zu arbeiten. Diesmal haben wir gemeinsam gearbeitet, vor allem war auch Martin miteinbezogen. Da wurde die Arbeit zu einem Teil des privaten Lebens, organisch ging eins ins andere über.“ Es war fast so wie anfangs, als PUR auf Ochsentour in den kleinen Klubs unterwegs war und jeder die Befindlichkeit des anderen besser verstand als sein eigenes Drumherum. Engler ging mit den schönen Melodien von Reidl in seinen kleinen Pavillon, der dem Wohnhaus vorgelagert ist, guckte ins Grüne und fing an aus den Musikstücken Lieder zu machen und den Soundbaum mit Erzählungen aufzuputzen. Wie bei wenigen anderen Künstlern sind die Songs von PUR stets auch eine Art spiritueller Chronik der laufenden Ereignisse. Die musikalische Entsprechung von Tagebüchern.
Live ist PUR immer eine Art Familienfest: Ihre Texte sprechen die ganze Familie an, hier gibt es keinen Generationenkonflikt. Ihre Lieder sind Hymnen, die Gemeinschaft erzeugen. Man kann sich geborgen fühlen ihren Texten. In eier Welt, die einem bisweilen zu schnell und unpersönlich erscheint, tut es gut, ach einmal ganz ungeniert über seine Gefühle sprechen oder singen zu können. So wird auch der Auftritt am 1. August auf der Loreley die Besucher für einige Stunden in eine andere Welt entführen – ins „Abenteuerland“ oder in ein Land, in dem „Wünsche“ wahr werden.
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