Andernach, Mittelrheinhalle - 4./25. März
Zwei ganz unterschiedliche Theaterproduktionen nsind im März in Andernach zu Gast. Es gibt zum einen eine beschwingte Boulevard-Komödie zu sehen, zum anderen ein Schauspiel um den Tod eines Kindes.
Kein Sex – kein Mord – aber eine Leiche: Bernie führt mit seiner Frau Nicole, einer erfolgreichen Ärztin, ein angenehmes Leben und pflegt seine Midlife-Krise wechselweise als erfolgloser Maler oder Schriftsteller. Als seine Frau ihre Praxis wegen Umbauarbeiten in der Klinik in ihr Wohnzimmer verlegt, beginnt das Chaos. Die leicht verwirrte Tante Dot, die ständig schwangere Val und der in Bernies Tochter Polly verliebte Assistenzarzt Sebastian tragen das ihre dazu bei. In der Komödie aus der Feder von Joan Shirley steht das Boulevardgastspiele Höckmann, Düsseldorf auf der Bühne. (4. März, 20.00 Uhr)
„Entfernte Stimme“ David Lindsay-Abaire erzählt von der Aufarbeitung des Todes eines Kindes, das vor acht Monaten vor ein Auto gelaufen ist. Becca, die Mutter, möchte sich von allen Erinnerungen trennen. Howie, der Vater, lebt gerade mit den Erinnerungsstücken. Der Originaltitel, „Rabbit Hole“ deutet auf eine Geschichte, die Jason aufgeschrieben hat, dem der Junge vors Auto gelaufen ist. Der sei durch ein Kaninchenloch in eine Parallelwelt gelangt, in der die Menschen ein glücklicheres Leben führen. Es geht um den Umgang mit dem Tod allgemein, um die unterschiedliche Balance, die Normalität wiedergewinnen zu können. Dabei blitzt immer wieder Humor auf, ohne den man in Zeiten der Trauer nicht weiterleben kann. Es spielt das Euro-Studio Landgraf, Titisee-Neustadt. (25. März, 20.00 Uhr)
www.andernach.net