Koblenz, KUFA - 18. März 2010 Donnerstag, 20.00 Uhr
Peter Frohleiks, kabarettistisch sozialisierter Akteur des bundesweit erfolgreichen Trios Männerkulturen hat den Bügelbrett-Blues überwunden und ist startklar für den Sprung in die Absurdität des Daseins!
Die Frau hat schon lange ihren rosa Ladyshaver, aber das ultimative Bügelbrett für den Singlemann ließ lange auf sich warten. Frohleiks hat es: stabil, schnittig und auch in Extremsituationen variabel einsetzbar. Technisch ausgereift genügt sein Brett allen Anforderungen des modernen Nomadentums. Und Frohleiks kann es bedienen. Mit ihm bügelt er die Welt zur Scheibe, uns eins drüber und alle Fehler wieder aus. Wenn uns der Kundenbetreuer unserer Hausbank schon mit einem freundlichen „Guten Tag, was können Sie für mich tun?“ begrüßt, hat sich unsere Welt nachhaltig verändert!
Wenn Peter Frohleiks die Bühne betritt, dann hat er ein wahres Panoptikum an Begleitern dabei: so kann man sich umgehend von der Geld-Macher-Fraktion samt Louis de Sarkozy und Gigolo Berlusconi ein Hilfspaket zusammenfalten lassen. Man begegnet Meinhardt Rey, Dan Jelay und Herbert Gröölemeyer, die mit musikalisch eigenwilligen Texten auftrumpfen. Hermann van Veen und Angela werden dann nicht als verdrehtes Alias dargestellt, aber durchaus in ungewohnter Form, wenn aus beiden nämlich kurzer Hand ein Liebespaar gemacht wird. Am dialektischen Stammtisch verwirrt der Berliner Hinz den Friesen Kunz und Ruhrpottler Schorsch bügelt Bayer Franzel eins über.
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