Bonn, Beethovenhaus - 11. bis 13. März
An drei Abenden stehen Heimatklänge der besonderen Art im Zentrum des Veranstaltungsprogramms des Beethoven-Hauses. Das kleine Festival beginnt mit dem mehrfach preisgekrönten Dokumentarfilm „Heimatklänge - Vom Juchzen und andern Gesängen“ des Schweizer Filmemachers Stefan Schwietert. In seinem 2007 veröffentlichten Film porträtiert Schwietert die drei Schweizer Musiker Erika Stucky, Noldi Adler und Christian Zehnder. Um den Film in professioneller Kinoqualität zeigen zu können, arbeitet das Beethoven-Haus mit dem Bonner WOKI Kino zusammen. Der Film dringt auf dem Hintergrund trutziger Alp- und moderner Stadtlandschaften in die wundersamen Stimmwelten der drei exzeptionellen Schweizer Stimm-Artisten ein. Ihr Klangkosmos reicht weit über das hinaus, was gemeinhin als Gesang bezeichnet wird. Die Musiker sind Teil eines zukunftweisenden Aufbruchs der alpenländischen Vokalkunst. In ihren experimentierfreudigen Auseinandersetzungen mit heimischen und fremden Traditionen wird die Bergwelt mit ihren mächtigen Naturschauspielen ebenso zur Bühne, wie die Landschaften und Geräuschkulissen der modernen Lebenswelten.
(11. März, 20.00 Uhr, WOKI).
Erika Stucky und Christian Zehnder sind an den beiden darauf folgenden Tagen dann auch live mit ihren neuen Programmen und Ensembles im Kammermusiksaal zu erleben: Erika Stucky ist mit ihrem Programm „Stucky plays Stucky“ zu erleben (12. März, 20.00 Uhr, Kamermusiksaal).
Das Festival schließt mit dem Auftritt von Christian Zehnder und seinem Kraah Trio. Der experimentierfreudige Neuerer des schweizerischen Jodelgesangs spürt in seinem Solo-Projekt „Kraah" dem außerordentlich großen Stimmenspetrum der Rabenvögel nach, das von einem leisen Plauder-Gesang bis hin zum tiefen Krächzen reicht. (13. März, 20.00 Uhr, Kammermusiksaal)
www.beethoven-haus-bonn.de,